Slow Fashion

Ab sofort ist der Film "Slow Fashion" zum Thema Modeindustrie, kulturelle Aneignung und Ausbeutung in unserem Programm.
Unser neuer Film zum Thema Fashion: Ab jetzt verfügbar!

Die Modeindustrie steht nicht erst seit heute in der Kritik. Immer wieder werden Missstände in Textilfabriken angeprangert. Die Einhaltung der Menschenrechte ist vielen Fabriken nicht gesichert, den Arbeiter*innen werden oft Lohn und Gesundheitsschutz vorenthalten. Der Einsturz der Textilfabrik Rana Plaza in Bangladesch, bei dem vor 10 Jahren im Jahr 2013 über 1.100 Menschen starben, bildete den traurigen Höhepunkt des letzten Jahrzehnts.

Doch nicht nur im Produktionsprozess, auch am Designprozess wird Kritik laut. Insbesondere der Vorwurf „Kultureller Aneignung“ wird in den Medien im Kontext verschiedener Fälle diskutiert. 

Slow Fashion zeigt anhand von Weber*innen aus Mexiko, wie traditionelle Designs von großen Modeketten kopiert werden und sich in deren hochpreisigen Kollektionen wiederfinden. Ein System der Ungleichheit mit kolonialen Wurzeln setzt sich fort. Doch es gibt auch Alternativen: Weber*innen und Textildrucker*innen in Laos und Indien arbeiten mit Designer*innen zusammen, die auf Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit setzen.

Slow Fashion
Dokumentation, 2022 OmU, USA, 46 Min. 
Regie: Eme Eidson

Ab heute, Montag 24.4. ist der Film im Streaming bei Baobab verfügbar. Dazu gibt es ein didaktisches Begleitmaterial für den Einsatz im Unterricht.

Bei Interesse sowie für Vorführrechte und KOL melden Sie sich bitte bei h.papadopoulos@baobab.at

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