The True Cost – Wer bezahlt den Preis für billige Mode?

Globales Lernen am Beispiel der Modeindustrie

Fortbildung in Kooperation mit der KPH Wien/Krems

 

Zeit: Donnerstag, 26. März 2019, 14:30 - 17:30
Ort: BAOBAB – Globales Lernen im C3 – Centrum für Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, 1090 Wien
Zielgruppe: Religions-/ Ethik-Lehrpersonen (SEK II, ev. SEK I /3.+4.Kl. Mittelschule), Lehrpersonen in HBLA und HLW Mode und Design, Kunst
Referentin:

Birgit Henökl-Mbwisi

Anmeldung:

KPH Wien/Krems: Seminarnummer: 9103.000325

«Kann ich das tragen?» ist beim Kleiderkauf inzwischen auch eine Gewissensfrage geworden, für die es jedoch keine einfache Lösung gibt: Denn Kleidung ist für die meisten Menschen mehr als «etwas zum Anziehen». Mode hilft, uns zu identifizieren, uns zu einer Gruppe zugehörig zu fühlen bzw. uns von anderen Gruppen zu unterscheiden. Gleichzeitig erreichen uns über die Medien Bilder von unmenschlichen Arbeitsbedingungen und tödlichen Tragödien in Textilfabriken in Bangladesch.


Im Seminar werden zum Thema der Textil- und Modeindustrie methodische Impulse zum Globalen Lernen vorgestellt und ausprobiert. Im Mittepunkt stehen wirtschaftliche, soziale und politische Zusammenhänge: Wie funktioniert die globale Modeindustrie? Wo wird Billigmode hergestellt? Welche Arbeitsbedingungen herrschen dort? Wer zahlt den Preis für
billige Mode? Welche Handlungsoptionen gibt es um ein sozial ungerechtes Wirtschaftssystem zu verändern?