Uganda

Gerlinde Böhm, D/Uganda 2002. Dokumentarfilm, 26 Minten ab 12 Jahren

 

Vor kurzem besaßen sie noch zwei Decken, fünf Löffel, sechs Teller und eine Schüssel. Nun sind nur noch ein Kochtopf übrig und die Kleidung, die sie tragen. Ein Brand hat die Strohhütte zerstört, in der Vianey und Radegonde mit ihren drei Kindern seit einem Jahr lebten. 1994 floh die Familie vor dem Völkermord in Ruanda über Tansania und lebt mittlerweile im Lager Kibati in Uganda. Solange der offizielle Status der Flüchtlinge nicht geklärt ist, erlaubt ihnen der ugandische Staat nicht, sich solide Hütten zu bauen. Als Tagelöhner verdingt sich die Familie auf den Feldern der Einheimischen. Am Ende eines Tages erhalten Sie eine Staude grüner Bananen oder 50 Cent.

 

Begleitmaterial