Kambodscha

Gerlinde Böhm, D/Kambodscha 2004. Domentarfilm, 26 Minuten ab 12 Jahren

 

Bis heute leidet Kambodscha unter den Traumata, die die Herrschaft der Roten Khmer hinterlassen hat. "Es war ein Leben wie in der Hölle", sagt Ngob Ngèt. Der Lehrer lebt mit seiner Frau, der Weberin Sâm-Ol und den fünf Kindern, einem Enkelkind und Sâm-Ols Vater in einem Dorf in der Provinz Takeo, südlich von Phnom Penh. An guten Tagen, wenn die Töchter den Haushalt machen, webt Sâm-Ol zwei Meter Seidenstoff. Dafür bezahlt ihr der Händler einen Dollar. Ngob Ngèt verdient als Lehrer 15 Dollar im Monat. So sind es die Reisfelder, die in Wirklichkeit die Ernährung der Familie sichern. Durch sie haben alle genug zu essen, können Kleidung und Medikamente kaufen und die Kinder zur Schule schicken.

 

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