Flucht und Asyl: aus der Perspektive der politischen Bildung

Train-the-Trainer-Veranstaltung der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung (ÖGPB) in Kooperation mit ETC Graz

 

Zeit:

Mo., 25. September 09.00 - 17.00

Di,. 26. September 09.00 - 17.00

Ort:

ETC Graz

Elisabethstraße 50b, 8010 Graz

Zielgruppe: ErwachsenenbildnerInnen, TrainerInnen, MultiplikatorInnen, NGO-MitarbeiterInnen
ReferentInnen: MMag.a Magdalena Emprechtinger: BAOBAB, Sozialwissenschafterin, Bildungsreferentin
Dr.in Mag.a Hildegard Hefel: BAOBAB, Romanistin, Bildungsreferentin
Dr. Herbert Langthaler: asylkoordination österreich, Kultur- und Sozialanthropologe, Trainer
Teilnahmegebühr: Euro 50,-

60 Millionen Menschen befinden sich weltweit auf der Flucht; davon 20 Millionen über die nationalen Grenzen ihres Landes hinweg. Spätestens seit dem verstärkten Ankommen von Flüchtlingen in Europa dominiert die "Flüchtlingskrise" die politische, mediale und öffentliche Diskussion in Österreich und der EU. Diese Situation fordert auch die politische Bildung heraus, mit Wissen, Fakten und Gesprächsangeboten Asyl im international-juridischen Zusammenhang als ein Menschenrecht erscheinen zu lassen und die Öffentlichkeit über aktuelle Fragen aufzuklären.

 

Um hier einen Beitrag zu leisten, hat die ÖGPB zwei Fach-Organisationen angefragt, ein Training zu entwickeln:

asylkoordination österreich ist die zentrale Anlaufstelle für Flüchtlingsorganisationen,

BAOBAB - als Einrichtung des Globalen Lernens - bietet didaktische Reflexionen und Anregungen zum Thema.

 

In der zweitägigen Veranstaltung werden die TeilnehmerInnen die Möglichkeit erhalten, mit den TrainerInnen der beiden Organisationen Hintergründe sowie Methoden zur Thematisierung der (globalen) Ursachen von Flucht und der Rechtslage im europäischen Kontext kennenzulernen. Ebenso wird angesichts der Diskussionen rund um eine "Willkommenskultur" und der zugleich zunehmenden Ängste und Verunsicherungen die Rolle der (sozialen) Medien in diesem oft polarisierenden Diskurs hinterfragt. Dazu erfolgt mit Hilfe von unterschiedlichen Methoden eine Auseinandersetzung mit Vorurteilen und (Falsch-)Informationen.

 

Weitere Informationen und Anmeldung (bis 26. April 2017): https://www.politischebildung.at/oegpb/veranstaltungen/oegpb_veranstaltungen/index.php?detail=84525