Der Niger-Fluss stirbt

Adam Aborak Kandine, Niger 2006. Dokumentarfilm, 7 Minuten. Sprache: Songhai-Djermad; Untertitel: deutsch/französisch/englisch ab 12 Jahren

«Der Niger-Fluss stirbt» veranschaulicht die dramatischen Folgen des globalen Klimawandels in Afrika, beziehungsweise in Niger. Alfari wohnt am Ufer des Flusses Niger und erzählt, wie er vom Fischer zum Gemüsebauer wurde. Da der Fluss langsam austrocknet, gibt es immer weniger Fische zum Fangen, was den Fischer dazu zwang, sich auf den Gemüsebau zu spezialisieren. Der Lebensraum am Fluss wird jedoch immer kleiner, und so müssen die Bewohner des Ufers ihre kleine Ernte gegenüber den Nilpferden verteidigen. Denn auch sie werden in ihrer Nahrungssuche eingeschränkt Im Gegensatz zu den Bewohnern geniessen die Nilpferde jedoch vom Staat ein gewisses Ansehen: Sie sind geschützt und dürfen nicht gejagt werden. Gemäss Alfaris Aussagen werden die Nilpferde geschützt, um den Tourismus anzukurbeln, während die Bewohner um ihr Überleben kämpfen.

 

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